Himbeer-Chäse-Biskuits

Himbeer-Chäse-Biskuits

Ich liebte die Biskuitrolle von meiner Tante Lopsien. Tante Lopsien war die Mutter meiner geliebten Patentante Brigitte und ich verbrachte reichlich Ferien bei ihr. Sie wohnten mitten in Gießen und vom Asterweg 29 (was man sich als Kind so alles merkt), war es nur ein Katzensprung auf den Markt. Ich war dann mitunter mit Körbchen unterwegs, um in den Arkaden Eier und Butter bei Familie Weiß zu kaufen und anschließend mein Lieblingsbrot, dessen Namen ich vergessen habe. Aber zur Belohnung winkte dann bei Rückkehr nicht nur das frische Brot mit Butter, sondern nachmittags die Biskuitrolle. Mein Brotrekord lag bei 12 Scheiben mit Butter und Tante Lopsien machte große Augen: „Brijittchen, das Kind ist aber tüchtig!“

Ich brauchte Biskuitteig!

Nachdem ich endlich einen Teig hatte, der einem originalen Biskuitteig so nahe wie möglich kam, musste ich natürlich das Experimentieren beginnen, was man damit so tun kann. Soviel ist seither klar: Als Boden taugt der Teig perfekt, aber für die Biskuitrolle fehlt noch die Elastizität des gebackenen Teiges. Ich arbeite daran – versprochen!

 

Portionen: 12 Stück
Kalorien pro Portion/Stück ca.: 278 kcal
ZUTATEN
Für den Biskuitteig
  • 115 g Zucker
  • 250 g Wasser
  • 30 g Sojamehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Mehl Type 405
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 30 g Albaöl
  • 1 Prise Zitronenschale gerieben
Für den Belag
  • 1 kg Himbeeren gefroren
  • 150 g Himbeeren frisch
  • 1,2 kg Pflanzlicher Quark Alpro Go On
  • 4 EL Zucker
  • 6 Päckchen Agartine
ANLEITUNG
  1. Für den Biskuitteig Zucker, Wasser, Vanillezucker, geriebene Zitronenschale und Sojamehl schaumig schlagen. 

  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischt gesiebt zugeben und alles bei höchster Stufe durchschlagen. 

  3. Den Teig in die vorbereiteten Ringformen geben und bei 180 °C Umluft im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

  4. Für den Belag getauten Himbeeren mit 4 Päckchen Agartine pürieren und kurz aufkochen und dann abküheln lassen, bis die Masse fast handwarm ist. 

  5. Von der Mischung je 5 Esslöffel auf die abgekühlten Böden geben.

  6. In den Topf das Go on hinzufügen und die restliche Agartine hinzufügen, alles gut durchmischen und einmal kurz aufkochen.

  7. Wenn das Himbeerpüree auf den Böden erstarrt ist, die Himbeerquarkmasse auf den Böden verteilen, auskühlen lassen und im Kühlschrank mindestens zwei Stunden kalt stellen.

  8. Vor dem Anrichten die frischen Himbeeren auf den Törtchen verteilen.

Anzeige







Related Posts

Eiscake mit Amarenakirschen

Eiscake mit Amarenakirschen

Als ich klein war, gab es an Weihnachten bei uns zuhause immer Eistorte. Der selbstgemachte Klassiker aus den 80er Jahren und an Heiligabend verschlangen wir eine ganze Kastenform. Aus dieser Zeit stammt meine Liebe zu Amarenakirschen und ich habe sie immer vorrätig im Keller. Aber […]

Himbeertarte glutenfrei

Himbeertarte glutenfrei

In meiner Kindheit war der klassische Sommerkuchen immer der Rhabarberbaiser. Rhabarber gab‘ s im Garten im Überfluss und Baisermasse war schnell aufgeschlagen. Aber hier war auch der Haken: Ich mochte als Kind Baisers nicht (nur im Eiscake) und Rhabarber mochte ich am liebsten roh. Bitte […]



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.